• Home / Start
    • News
    • Impressum
  • Mediathek
    • Medien zur Galerie
      • Medien Videoclips
      • Medien Flugvideos
    • Medien zur Chronik
    • Das Siegwehr in Dattenfeld ist bedroht
  • Foto Galerien
  • Chronik
    • Themenübersicht
    • Frühgeschichte
    • Mittelalter
    • Neuzeit
      • Chronik von Rossel
      • Chronik von Wilberhofen
      • Chronik der Dörfer von Rossel und Wilberhofen
      • Unsere Nachbardörfer und Weiler von Rossel und Wilberhofen
      • Wie unsere Vorfahren hier gelebt haben
  • Chronik Galerie
  • Gegenwind Nutscheid
  • Suchen
  1. Home / Start
  2. News
  3. Chronik

Der Rittersitz Niedeck in Dattenfeld

Der Rittersitz Nierke, Niedeck,Nidegg u.a. lag in der Mitte des Dorfes Dattenfeld. Das Cassiusstift in Bonn dokumentiert seit 1131 im Besitz eines Hofes zu Dattenfeld. 1508 verpachtet das Stift den Fronhof für zunächst 18 Jahre und legt dem Verpächter die Verpflichtung auf, am Weiher ein Burghaus mit Zugbrücke und Schutzturm zu erbauen. Hieraus dürfte die Burg Niedecke entstanden sein. "Der Platz der ehemaligen Burg Niedeck in Dattenfeld ist heute noch zu sehen. Sie war ähnlich der Burg Broich eine Wasserburg. Das anliegende Gelände trägt den Namen "Auf der Nierke" (heute Niedecke) und "Am Burgtor".

In den Jahren 1555 bis 1730 wird der Rittersitz immer wieder erwähnt. Doch dann verliert sich die Spur im Dunkeln, geblieben ist nur eine Flurbezeichnung in Dattenfeld auf der Niedeck. Bei der älteren Erwähnung war der Rittersitz 1555 im Besitz von Philipp Wissel zu Langenau, einer an der Lahn angessenen Familie. Der Sitz wurde von einem Halfmann (Pächter) bewohnt.  Wahrscheinlich hat die Burg um 1666 Wilhelm Bertram von der Lippe genannt Hoen gehört.

Am 14/16 Juli 1779 verstarb Herr Engelbert Wehsel im Haus Niedecke, dahingerafft durch einen plötzlichen Tod.

Begraben wurde er in der Kirche in Dattenfeld im unteren Chorraum. Jedoch kurz danach ist das Haus wohl abgerissen und das Gelände aufgeteilt worden. 


Autor: Karl Ludwig Raab

Die Burg Mauel




Burg Mauel



Burg Mauel heute


Am südlichen Ufer der Sieg, gegenüber von Schladern, liegt die kleine Ortschaft Mauel. Hier finden wir in der Ortsmitte, umringt von schmucken Fachwerkhäusern, das Burghaus Mauel, dessen Ursprünge im späten Mittelalter liegen.

Südlich des Ortes Stein bei Rosbach,. Domäne Gauchel (seit 1909 Schöneck, Gem. Dattenfeld) gegenüber, sehen wir noch heute im Waldhang der unteren Terrasse des Grengel oder Greuelsberges umfangreiche Steinmassen, die Reste des Stammsitzes der Familie Huen oder Huhn. Dieses Terrain und der nahe Hof Stein bildeten  ein geschlossenes Gut, das in der 2. Hälfte des 18. Jahrh. noch dem Grafen von Velbrück zu Mauel gehörte. Ort und Burg Mauel werden urkundlich unter folgenden Formen genannt: Auwel 1557, Mauwell 1575, zum Aul 1579, zum Auel 1581, Awel 1730, ferner Mowel und Mouwel. Nach den Ritterzetteln von 1551, - 1567 und 1574 wie auch nach dem bergischen Erkundigungsbuche vom Jahre 1555 war Wilhelm v. Etzbach im Besitz des Burghauses zu Mauel.

Die Güter von Mauel gehörten zum Rittersitz Wilbringhoven



Wappen derer von Etzbach

Chronik der Familie Etzbach

Das mit Wassergräben umgebene, rechteckige, massiv aus Natursteinen gemauerte Gebäude, war ein sogenanntes festes Haus, der Sitz einer damals hier lebenden Familie aus niederem Adel. Auf der großen Glocke der evangelischen Pfarrkirche zu Rosbach, (die "Anno 1572 von Diedrich von Coeln und Henrich gegossen wurde) standen u.a. auch die Namen Wilhelm und Johann Etzbach. Ersterer hatte  fünf Kinder, von denen die Tochter Gysela am 13. Febr. 1577 Bernhard v. Velbrüggen zu Garath b. Düsseldorf heiratete, der in erster Ehe seit 1569 mit Katharina Wolff geb. Metternich zur Gracht, vermählt gewesen war und 1611 in dritter Ehe Margaretha Quad zur Frau nahm.



Fürstbischof Franz  Karl Franz v. Velbrück


Aus seiner Ehe mit Gysela v. Etzbach stammen vier Kinder. Sein Sohn Gerh. v. Aldenbrüggen, genannt Velbrüggen zum Auel und Lanckquit, Amtsmann zu Bornfeld, war der Stammherr der Linie von Lankquit (Langfort).

Dessen einziger Sohn Konrad Gumprecht, Freiherr v. Velbrück zum Graven, Lankquit, Richrath, und Auwel (Mauel), ist Pfalz-Neuburgischer Geheimer Rat, Kämmerer, General Wachtmeister zu Pferd, Amtmann von Lülsdorf und Löwenberg, und um 1640 auch zu Windeck. 1667 ist er mit Dr. Ehrmanns als Abgesandter am Königlichen Hofe zu Stockholm. Als er 1673 starb, hinterließ er acht Kinder, von denen der älteste Sohn Wolfgang Philipp Franz nebst anderen Gütern auch Mauel bekam. Maimilian Heinrich, hatte die Besitzungen Graven, Lanquit, Garath, Ophoven, Mauel und Vorst, sowie die Pfandschaft Richrath inne. Er wurde 1711 in den Grafenstand erhoben, war Kurpfälzischer, Geheimer Rat und Kämmerer, auch Jülich-Bergischer Kreis, und wurde 1702 Amtmann von Windeck. Von seinen beiden Söhnen erhielt Adam die Besitzungen des Vaters und auch das Gut Mauel (Burgsitz) an der Sieg. Da das Freigut Röcklingen (etwa 8-10 km siegabwärts)  m.W. in diesem Zusammenhang im Heimatschrifttum nicht erwähnt wird, so wird es vermutlich schon der Vater von Graf Adam v. Velbrück erworben haben, weil sonst sein Schwager (Freiherr von und zu Weichs, keine Erbansprüche hätte stellen können. 

Graf Adam war Kurpfälzischer Rat, Amtmann zu Mettmann und seit 1730 Amtmann zu Windeck. Er erhielt 1731 eine Prähende (Pfründe, Stiftsstelle) am Dom zu Lütich, wo sein Bruder Karl Franz Fürstbischof wurde. Mit ihm erlosch 1776 das Geschlecht im Mannestamm. 

Bis zum Jahre 1760 war Graf Adam v. Velbrück im Besitz des Freigutes zu Röcklingen, das er aber neben seinem Freigut Stein und Burgsitz Mauel nicht selbst bewohnt und bewirtschaftet hat, sondern einem Halfmann in Pacht überließ, denn die Burg Mauel wurde schon seit 1612 nicht mehr von den Velbrück bewohnt.

Später, im 17. Jh. diente das Burghaus den Pächtern der dazugehörigen Ländereien.

Der Pächter Peter Voß erwarb schließlich das Anwesen 1787 für 23.000 bergische Taler. Nun wurde das Gebäude umgebaut und verändert und erhielt sein heutiges Aussehen.Es entstand das mit Schiefer gedeckte Walmdach, das den ursprünglich vorhandenen massiven Giebel und ein dazwischen liegendes, fast flaches Schindeldach ersetzte.

Die den Burggraben überquerende Brücken auf der Süd- und der Ostseite stammen beide aus dem Jahre 1841.

Der ursprüngliche Eingang befand sich auf der Nordseite der Burg und war über eine Zugbrücke aus Holz, die abends aufgezogen wurde, zu erreichen. Er ist heute noch am Mauerwerk über dem Eingang zum Gewölbekeller zu erkennen.

Es folgten noch viele Besitzerwechsel. u.a. Voß, Kammerich

 

 

Nachtrag zur Geschichte der Burg Mauel aus dem Landesarchiv Verzeichnungseinheit Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland: 

AA 0605 / Nesselrode-Ehreshoven, Urkunden AA 0605, Nr. 486

1512 Februar 1

PHILIPP "Wynter" (= WINTER) zu "Welteroide"  (= Burg Welterode bei Eitorf)  und seine Frau "Patze" (= Beatrix v. Vünfselden ?) schulden den Brüdern Wilhelm (= + 1540) und Bertram von Nesselrode (= + 1541), Söhnen Heinrichs (= + c. 1512), 850 Gulden und versetzen ihnen dafür ihr Gut "Welteroide" ausser der Mühle (= Sie stand gegenüber der Burg Welterode in Richtung Scheidsbach).

"uff unsser liever vrauwen avent Lichtmyssenn"

Siegel:

des PHILIPP (= WINTER),

der Schöffen der Stadt Blankenberg,

Philipp von der Lippe genannt Hoyn

(= Philipp v. d. Lippe ist der Stammvater des Geschlechts - Huhn a. d. Sieg um 1518 - auf dem Burgsitz bei Wilberhofen in  der Gemeinde Windeck), Arnt vom "Auwell" (= Arnold v. Burg Mauel bei Windeck).

 

Verzeichnungseinheit Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland:

AA 0418 / Merten, Urkunden AA 0418, Nr. 46

1499 Dezember 21

Leibrente für Katherine von "Mauwel" (= von Burg Mauel), Nonne zu Merten, welche das Kloster bei dessen Reformation verlassen, um nun wieder einzutreten.

Or. Pgt., mit folgenden Siegeln:

Rutger, Friedrich,

Gottschalk v. "Mauwel" (= Burg Mauel bei Rosbach i. d. Gemeinde Windeck),

ARNOLD v. "Vunfzelden" (= v. VÜNFSELDEN / VINXEL + c. 1524) und Albert von Alern.

Dank für den Nachtrag an Reinhard Stiel  

 


Autor: Karl Ludwig Raab

Text:
Das Freigut zu Röcklingen, von Email Hundhausen,
Reinhard Rado, Burgen-Schlösser-Adelssitze 

Burghaus Hof in Rosbach

Burghaus Hof in Rosbach (später Rospe genannt)

 



Foto: Sattelgut Burghaus Hof

Rospe an der Sieg war vor und in der Zeit Mechthilds von Sayn nur ein Hof, der Versorgungs der Burg Alt-Windeck .

Erst  (nach 1267, als die Berger beide Burgen von Windeck als Lehen im Besitz hatten), hat sich dieser Hof zu einer Grundherrschaft mit ausgedehnten Ländereien ausgeweitet. Daraus ging das Dorf Rosbach hervor, das dann Sitz eines Hofgerichtes (Alte Stuhl) war und eine eigene Kapelle hatte.

In Rosbach, direkt an der Sieg gelegen, finden wir das Burghaus Hof. In der Geschichte seiner Herkunft ähnelt es der Burg Mauel, nur wissen wir sehr wenig über die alte Geschichte von Burghaus Hof. Die Außenmauern des wuchtigen sechseckigen Baues, dürften wohl aus dem 15. Jahrh. stammen. In einem Deckenbalken ist die Jahreszahl 1577 hinein geschnitzt. Auf der Glocke der Rosbacher Kirche in ein Mauritz vom Hofe zu lesen.

Mit dem Einmarsch der Franzosen ins Rheinland, 1797, wurde das Burghaus Sitz der französichen Kommandantur.

Das Haus steht jetzt unter Denkmalschutz und ist nicht zu besichtigen.

Autor: Karl Ludwig Raab
Text:
Reinhard Zado, Burgen-Schlösser-Adelssitze,

Anno 1200 - Die Ritter von Huen

Wappen der Ritter von Huen

 

 


Ritter Huhn und die Familie von der Lippe, gen. Huen
 

Die Ritter von Huen als mächtige Herren im Bergischen Amte Windeck

Die Macht der deutschen Kaiser wurde gegen das 13. Jahrhundert immer geringer. Wir wissen, dass Kaiser Heinrich IV, sich in Kanossa dem Papste unterwerfen musste.

Viele Kämpfe mit dem eigenen Sohn um die Macht in Deutschland zerrüttete den Wohlstand des Landes.

Auch die Nachfolgerkonnten den Zerfall Deutschlands nicht mehr hindern, bis zuletzt um das Jahr 1250 eine kaiserlose Zeit eintrat, die dazu führte, dass die Fürsten und Grafen selbständige Herren im Lande wurden. Da war es nötig, dass die kleineren Ritter sich  einem größeren Ritter oder Grafen anschlössen, um nicht eines noch mächtigeren Beute zu werden.

Damals schlossen sich die Ritter von Huen dem Grafen Adolf VI. von Berg an, der die Burg Windeck zum Sitz eines neuen Bergischen Amtes gemacht hatte. Die Ritter von Huen vergaßen es jedoch nicht, in den Zeiten der allgemeinen Verwirrung ihren Vorteil zu wahren. Sie mischten sich in manchen Händel und brachten es zu weiterem Besitz.

Sie gingen sogar über ihre Oberbergische Heimat hinaus und erwarben unter dem Schutze der Grafen von Berg bedeutende Besitzungen an Niederrhein, in Westfalen und im Herzogtum Jülich.

Sie führten ihr eigenes glanzvolles Wappen, das drei Rosenkränze im Schilde führte. Sie wurden Mitglieder des Bergischen Landtags. Die Fürsten von Berg hatten an ihnen eine bedeutende Stütze.

Das Lehnsverhältnis zur Burg Windeck dauerte bis in die Zeiten des 30 jährigen Krieges. Zuletzt wohnten sie sogar auf der Burg Windeck und besorgten Verwaltungsgeschäfte für die Herzöge von Berg.

Ein solch stolzes Adelsgeschlecht, wie das derer von Huen, hielt viel auf seine Herkunft. Das zeigte das Huenche Wappen an.

Wappen der Familie Huen in Altwindeck

 

 

 

Autor: Karl Ludwig Raab 

Anno 1241 - Das Amt Windeck und die bergischen Ritter

 update: 29.04.2025

 

Wappen der Herzöge von  Berg, der Bergische Löwe 

 

Während zur Frankenzeit (800 – 1152) das Oberbergische Land einen Gau des Deutschen Reiches (den Auelgau) gebildet hatte, zerfiel nach dem Jahre 1000 der Landstrich in eine Anzahl Grafschaften. In dem Land an der Sieg hatten die

 


Wappen der Grafen von Wildenburg



Grafen von Berg viele Neuerwerbungen gemacht. Vor allem hatten sie die Grafschaft Wildenburg erworben.

Auch eine Anzahl freier Ritter hatten ihre Güter den Bergischen Grafen zu Lehn aufgetragen und sich in den Schutz der mächtigen Grafen von Berg begeben.

Die Bergischen Räte veranlassten eine Niederlassung des Johanniter-Ordens in dem Orte Marienhagen.

Auch diese Einrichtung sollte dem Zweck dienen, die Macht des Bergischen Staates immer weiter in das Land an der Agger vorzutreiben. Marienhagen bekam um 1330 seine Kirche und seine Jahrmärkte.

Hier, im Ordensgebiet, trafen sich die bedeutendsten Männer. Viele wurden Ordensritter und beteiligten sich an der weiteren Urbarmachung des Landes.

Viele neue Höfe wurden im Umkreis von Marienhagen angelegt, die sich zu Dörfern entwickelten.

Auf diese Weise entstanden auch die Dörfer in der Aggergegend: Alferzhagen, Kurtensiefen (Kuttensiefen),  Halstenbach, Vollmerhausen, Remmelsohl und Dattenfeld.

 


Die Grafen von Berg



Die Grafen von Nesselrode

 

 

Die Ritter von Huen

 



Wappen der Ritter von Huen 



So taten es die Ritter von Huen, von Freckhausen, von Elverfeld, von Nesselrode usw. Ritter Adolf von Wiehl gab 1250 seine Herrschaft und Vogtei Wiehl dem Grafen Adolf VI. von Berg zu Lehn und wurde Bergischer Truchseß.

Als er kinderlos starb, fiel sein Land an Berg. Durch Kauf, Tausch und Handel hatten die Bergischen Grafen um das Jahr 1260 so viel Land an der Sieg und im Oberbergischen an sich gebracht, dass sie ein neues Amt Windeck errichten konnten.

Das Rittergeschlecht Huen erwarb immer weiteren Besitz im Oberbergischen.

Die Orte mit dem Namen Bruch um Waldbroel, an der Wiehl und an der Broel sind als ehemaliger Besitz dieser Herren von Huen  zum Broich entstanden.

 

Rittergeschlecht von Broich

  


Wappen Rittergeschlecht Broich

 

Die Rittersitze, Burgen, Höfe und Klöster in Windeck

 

Der Auelgau und seine Rittergeschlechter

 

Die Rittergeschlechter von Homburg

 

Großherzogtum Berg



Autor: Karl Ludwig Raab

Quellenverzeichnis

Quellenverzeichnis : Wickipedia

 

  1. Anno 1247 - Die Grafen von Nesselrode
  2. Anno 1400 - Ritter Huhn und die Familie von der Lippe, genannt Huen
  3. Anno 1448 - Die Huensche Burg zu Wilberhofen
  4. Anno 1721 - Die Familie von Ley

Seite 2 von 3

  • 1
  • 2
  • 3