Ich saß bei Bahnhofsvorsteher und Geschäftsführer der Wilberhofener Elektrizitätsgenossenschaft Peter Güdelhöfer in seinem Haus um steuerliche Dinge zu besprechen, da kam plötzlich ganz aufgeregt Karl Salz ins Zimmer und berichtete uns, dass in Rossel eine Stromleitung auf eine Wäscheleine und einen Weidezaun gefallen wäre.
Wir setzten uns sofort ins Auto und fuhren nach Rossel und warteten auf Karl, der mit seinem Fahrrad nachkam, damit er dort Wache halten konnte und wir zum Trafo fahren konnten um den Strom dort abzuschalten. Nach kurzer Zeit kam er dann an, stieg gemächlich vom Fahrrad und lehnte dasselbe an den Weidezaun. Da wusste er wieder warum er uns gerufen hatte.
Autor: Karl Ludwig Raab
Autor des Textes: Bruno Althoff
