Chronik der Dörfer Rossel und Wilberhofen
update: 08.05.2026
Ansicht von Rossel und Wilberhofen
Das Rad der Geschichte dreht sich schon vor 400 Mio. Jahren v. Chr. um die malerischen Dörfer von Rossel und Wilberhofen in den Eiszeiten, die unsere Heimat geformt und ihre Spuren hinterlassen haben. Unsere schöne Heimat muss im Laufe der Jahrtausende schon viele Völker angezogen haben, davon zeugen viele Funde in der näheren Umgebung. Die Tenkterer und Kelten duchstreiften unsere Wälder und die Auenlandschaften der Sieg. Sie benutzten alte Handelswege wie die Heerstraße und Römerstraße auf ihren Wanderungen und zum Austausch von Waren und Gütern.
Eingeschmiegt und geschützt entstand in dem alten Siegverlauf mit seinen Umlaufbergen unter dem Ratzenberg, dem Pattscheid und dem hohen Wittenberg der Ort Rossel sowie unter dem Großen und Kleinen Berg der Ort Wilberhofen.
Das Mittelalter beginnt um Anno 722 mit dem Auelgau, seinen Grafen und Rittergeschlechtern hier in Windeck und in unseren 2 kleinen Orten. Die Rittersleut' scheinen sich hier wohlgefühlt zu haben, davon wird in den alten Aufzeichnungen berichtet. Der Ritter Huhn gen. Hoen von der Lippe mit seinem Gefolge wird dabei genannt. Er wurde hier sesshaft und gründete seine Besitzungen.
Die vielen Nachfahren unserer heutigen nichtadeligen Rittersleut' der Neuzeit scheinen noch viele gute Rittertugenden zu besitzen. Sie fühlen sich hier wohl mit ihren Familien und Nachkommen, sie achten auf ihre Umgebung und Nachbarn und feiern rauschende Feste an ihrer neuen Hofburg am Spielplatz zwischen den beiden Ortschaften.
Festschrift zum Schul- und Heimatfest der Schulgemeinde Rossel, anlässlich des 40 Jährigen Bestehens des
MGV "Sängerbund Wilberhofen".
Veröffentlicht am Samstag, den 24. Juni 1961. Lehrer Schröder, Dattenfeld
Diese Festschrift von meinem verstorbenen Lehrer Willi Schröder aus Dattenfeld habe ich vor einigen Jahren zum Anlass genommen, um daraus die Chronik über die Dörfer von Rossel und Wilberhofen zu erstellen.
Karl L. Raab
Autor: Karl L. Raab
Chronik der Wegekreuze in Rossel und Wilberhofen
update: 08.05.2026
Fotos der Wegekreuze in Rossel und Wilberhofen ab 1830
Die Kapellen zu Wilberhofen ab 1506

Das älteste Kreuz stand laut dem Urriss von 1830 im Höfches Garten in Rossel, an der Ecke Dasbach und Lehrerhaus.

Kreuz am Haus Lutz in Rossel, vermutlich war es das älteste Kreuz aus dem Jahr 1830, das ursprünglich an der Ecke Dasbach und Lehrerhaus gestanden hat

Kreuz am Haus Lutz in Rossel, vermutlich war es das älteste Kreuz aus dem Jahr 1830, das ursprünglich an der Ecke Dasbach und Lehrerhaus gestanden hat

Kreuz in Wilberhofen an der Schinkenstrasse, es hat ursprünglich oberhalb vom Forsthaus gestanden und wurde dort mehrmals geschändet und aus der Erde gerissen.

Kreuz in der Rochusstrasse in Wilberhofen

Kreuz in der Rochusstrasse in Wilberhofen
Kreuz in Rossel am Reutersbach

Kreuz in Rossel am Reutersbach, das in einer Feier von Pfarrer Peter Weiffen aus Rossel eingeweiht wurde

Kreuz in Wilberhofen an der Ecke Wilberhofener Strasse und Rochus Strasse, Grundstück der Familie Piller

Kreuz in Wilberhofen am Seelbach, restauriert von Volker Dresling

Kreuz wurde auf dem Spielplatz in Rossel an der Bürgerscheune im Jahr 2025 neu aufgestellt

Kreuz auf dem Spielplatz in Rossel an der Bürgerscheune aus dem Jahr 2025

Kreuz in Wilberhofen am Reutersbach und Seelbach, erinnert an einen Verstorbenen

Kreuz in Wilberhofen am Reutersbach und Seelbach, erinnert an einen Verstorbenen
Das Roggus Häuschen in Wilberhofen aus 1862, auch Steirikreuz oder Rochuskreuz genannt.

Das Roggus Häuschen in Wilberhofen aus 1862, auch Steirikreuz oder Rochuskreuz genannt.
Steinkreuz auf der Wilhelmshöhe erinnert an den 1853 verstorbenen Pfarrer Johannes Zimmermann aus Eitorf. Er starb dort vermutlich durch Blitzschlag

Altes Steinkreuz auf der Wilhelmshöhe

Kreuz auf der Wilhelmshöhe am alten Leichenweg

Ehemaliges Hochkreuz auf dem großen Berg in Wilberhofen, es soll an anderer Stelle neu errichtet werden

Ehemaliges Hochkreuz auf dem großen Berg in Wilberhofen mit Blick ins Siegtal, es soll an anderer Stelle neu errichtet werden

Das Apolloniahäuschen, der Überlieferung nach ist das erste Standbild 1844 von einer Hoppengartener Frau gestiftet worden, weil sie durch die hl. Apollonia von heftigen Zahnschmerzen befreit worden war.

Das Apolloniahäuschen, mit der hl. Apollonia

Das Apolloniahäuschen von 1844
Autor: Karl L. Raab
Vereine von Rossel und Wilberhofen
update: 07.07.2025
Autor: Karl Ludwig Raab
Gründung des Bürgervereins Rossel-Wilberhofen
Protokoll von der Gründung des Bürgerveins Rossel und Wilberhofen.
Gerd Weiffen Rossel, den 10. Okt. 1997
Der Grundstein zum Bürgerverein Rossel – Wilberhofen.
Das Thema BV hatte ich schon mit Frank Dresling und Thomas Krompholz angesprochen, beide waren dafür.
Ende September sprach Klaus mich daruaf an. Wir waren uns einig, das Thema auf dem Backesfest mit Gästen anzusprechen. So geschah es auch, der Tenor war sehr gut.
Klaus und ich beschlossen, am 8. Okt. In seiner Kellerbar das Thema zu vertiefen.
An diesem Abend stand die Frage: „ Wie gehen wir vor?“ zur Diskussion.
Wir entschieden uns, Vertreter der bestehenden Vereine und der Parteien Zu einer Diskussionsrunde zum Gasthof Köpcke einzuladen.
siehe : Anlage 1
siehe : Anlage 2
siehe : Anlage 3
siehe : Anlage 4
siehe : Anlage 5
siehe : Anlage 6
siehe : Anlage 7
siehe : Anlage 8
siehe : Anlage 9
siehe : Anlage 10
siehe : Anlage 11
siehe : Anlage 12
Autor: Karl Ludwig Raab
Autor des Textes: G. Weiffen
































