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Die Lehrer an den Schulen von Rossel

update: 03.06.2025

Übersicht der Lehrer an den Schulen von Rossel ab 1800

Die Schule ist schon vor 1800 das Opfersche Haus, später Strassersche Haus, Haus Peitz, Lehrerhaus Ottersbach.

1879 Baumeister Ludwig Poppel erbaute die Bruchsteinschule mit Baumeister Gerhard Hundhausen und Zimmermann Rötzel.

1963 Schulneubau bis 1971.

Lehrer Sinzig, 1800-1815

Lehrer Johann Jacob Schmeis, 1815-1855, siehe der Dorfbrunnen -1826- ,  siehe das Kirchspiel zu Dattenfeld, siehe Pastorat Wiedenhof

Lehrer Josef Schmeis, 1855-1855

Lehrer Josef Hütte, 1855-1867

Präparand Bongard, 1.2.1867-April 1867

Lehrer Gottfried Roth, April 1867-10.4.1869

Lehrer Karl Heinz, 10.7.1869-Ende 1874

Lehrer Kürth, Anf. 1875-20.9.1875

Lehrer Wilhelm Zimmermann, 20.9.1875-12.5.1855

Präparand Heinrich Müber, 14.5.1877-22.7.1877

Lehrer Andreas Hubert Eschweiler, 23.7.1877-30.6.1880

Lehrer Fischer, 10.11.1879-Okt. 1882

Schulanwärter Josef Krämer, 1.7.1880-1.5.1881

Lehrer P. Frickel sen. 2.5.1881-30.5.1910, Foto von Lehrer Frickel

Lehrer Josef Etzbach, 30.10.1882-6.9.1883

Lehrer Anton Schmidt, 11.9.1883-28.4.1884

Lehrer Josef Etzbach, 29.4.1884-23.9.1884

Lehrer Wilhelm Herdes, 24.9.1884-1.3.1892,

Lehrer Josef Goldstras, 1.4.1892-15.8.1896

Lehrer Franz Lückeroth, 16.8.1896-1.1.1902, Foto von Lehrer Lückeroth ?

Lehrer  Frickel jun. 1.4.1902-30.9.1906, Foto von Lehrer Frickel jun.

Lehrer Heinrich Boer, 22.10.1906-1.6.1908

Lehrer J. Linden, 1.8.1908-31.1.1912

Lehrer Ferdinand Mühlemeier, 1.10.1910-1.10.1928, Foto von Lehrer Mühlemeier

Lehrer Bernhard Menebröcker, 1.12.1912-31.3.1914, Foto von Lehrer Menebröcker

Lehrer Georg Wasmuth, 22.4.1914-1.8.1914, Foto von Lehrer Wasmuth

Lehrer Peter Prost, 1.8.1914-18.9.1916

Lehrer Peter Schonauer, 19.9.1916-31.8.1933, Foto von Lehrer Schonauer

Lehrer Josef Wollersheim, 1.10.1928-30.11.1928

Lehrer Bernhard Zaremba, 1.12.1928-25.8.1939, Foto von Lehrer Zaremba

Lehrerin L. Schneider, 1.9.1933-21.6.1945, Foto von Lehrerin Schneider

Lehrer Jos. Bollig, 26.8.1939-21.10.1941

Lehrer Klein, 22.10.1941-April 1944

Lehrerin Elis. Von Esebeck, 18.10.1943-13.7.1944

Lehrerin Bröhl, 13.6.1944-20.3.1945

Lehrerin Bollerrath, 28.6.1944-20.3.1945

Lehrerin Johanna Rosendahl, 27.11.1944-31.8.1950

Hilfslehrerin L. Offermann, 13.11.1945-14.9.1946

Hilfslehrerin Brigitte Günter, 11.11.1946-25.3.1947, 1.12.1948-

Lehrer Anton Tondar, 7.9.1950- , Foto von Lehrer Tondar

Lehrer Bernhard Zaremba, 15.4.1947 –, Foto von Lehrer Bernhard Zaremba

Lehrer Bönisch, Foto von Lehrer Bönisch

Lehrerin Becker

Schulleiter Lehrer Willi Schröder, 1959-1971,  Foto von Lehrer Willi Schröder


Pfarrer Winter, Foto von Pfarrer Winter

Vikar Schockschläder, Foto von Vikar Stockschläder

Förderschule : Frau Etten-Splett 1980-2013

Autor: Karl L. Raab

Die Friedenslinde in Rossel

 

 
Friedenslinde in Rossel

 

Friedenslinden erinnern an die Völkerschlacht bei Leipzig.

Am 19. Oktober 1913 gedachte man in patriotischen Feiern der denkwürdigen Völker­schlacht bei Leipzig.

Auf jedem Schulhof wurde damals eine Friedenslinde gepflanzt. An den Schulen in Dreisel und Rossel sind sie noch erhalten.

In Dattenfeld konnte man sie noch bis vor wenigen Jahren an der Zugangsseite zur Schule bewundern. Sie musste gefällt werden, weil sie von einem starken Pilz befallen war. An den meisten Schulen sind diese historischen Linden lei­der nicht mehr vorhanden. 

Einhundert Jahre vorher, vom 16. bis 19. Oktober 1813, hatten die verbündeten Armeen in mehreren Teilschlachten vernichtend Napoleons Heer geschlagen. Napoleon entkam und Leipzig wurde eingenommen. Durch diese Niederlage be­freite sich Europa endgültig aus den Fesseln des Diktators. Zu den Feierlichkeiten im Jahr 1913 heißt es beispielsweise in der Schladerner  Schulchronik: „Morgens (18.10.) fand eine Schulfeier zur Erinnerung an die Völkerschlacht bei Leipzig statt. Im Anschluss wurde auf dem Schulhof im Beisein aller Kinder und vieler älterer Menschen eine Jahrhundertlinde gepflanzt. Ein lebendiges Denkmal soll sie sein für die kommenden Geschlechter. Wie sie wurzelt in der Erde und hinaufstrebt zum Himmel, mög'sie ein sprechendes Sinnbild  einem jeden Einzelnen und unserem ganzen Volke sein und bleiben. Dass sie wachse und gedeihe!"

Am gleichen Abend loderte auf dem Schladerner Bodenberg wie auf vielen anderen Höhen ein mächtiges Feuerwerk empor.

Der (Alt-) Windecker Lehrer vermerkte, dass die Kinder einen großen Wecken, gestiftet von der Familie Caminneci auf Burg Windeck, bekamen.

Die Hauptfeier für die damalige Gemeinde Dattenfeld war am 19. Oktober. Nach einem Festhochamt versammelte man sich auf der Dattenfelder „Insel" (heute Greent). Dort fanden Musik- und Gesangsvorträge, Ansprachen, Darbietungen der Schulen und der Turnriegen statt. Mit Eintritt der Dunkelheit formierte sich ein Fackelzug der sieben Schulen, drei Kriegervereine, vier Gesangsvereine, zwei Turnerriegen und der Feuerwehr. Der Zug endete an der Kirche, wo eine Illumination und ein Feuerwerk den krönenden Abschluss der 100-Jahr-Feier bildeten. Ein Jahr später beendete der Erste Weltkrieg eine lange Friedensperiode.

Autor: Karl Ludwig Raab
Autor des Textes: Willi Schröder, Dattenfeld Was so einst war -

Der alte Dorfweiher in Rossel

 Der alte Dorfweiher wurde gespeist vom Weihersbach in Rossel, und befand sich hinter dem Haus Ottersbach ( Heute Hillmann ) und der Schreinerei Piller.

 


Alter Urriss von 1830 mit dem alten Dorfweiher

 

 


Rückansicht der alten Schreierei Piller, vorne unter der Steinabdeckung fließt noch der Bach vom alten Dorfweiher

 

Heute erinnert davon nur noch das Strassenschild:  Im alten Weiher

Später wurde der Bach dann in Rohre verlegt, und ist nur noch unterhalb vom Haus Pitschak zu sehen.

 

Autor: Karl Ludwig Raab

Karte: G. Weiffen aus Rossel

Der Steinkreis auf der Wilhelmshöhe bei Rossel



 

 

 

An einer der vielen Querverbindungsstraßen (Siegburg-Bröltal) finden wir oberhalb des Ortes Rossel auf der Höhe (256,6m ) tief im Gehölz verborgen ein für hiesige Gegebenheiten seltenes Naturdenkmal - einen sogenannten Härtling. Es handelt sich hier um Erhebungen widerstandsfähiger Gesteine über ihre schneller abgetragene und verwitterte Umgebung. Schon mancher unkundige Spazieränger hielt ihn für einen Meteor - einen himmlischen Boten und versuchte, sich ein gewichtiges Andenken abzuschlagen um einen stark eisenhaltigen Brocken seiner Sammlung einzuverleiben. Nach neuesten Kenntnissen handelt es sich um einen Steinringkreis, eine Opferstätte aus  vorkeltischer Zeit.

 

 

 

Autor: Karl Ludwig Raab

Der alte Backes in Rossel

 

 

 

Fotos vom Backes in Rossel

 

Restaurierung des Backes in Rossel 1990/1991.

Gebacken wird auf Eifeler Tuffstein.

Bericht : Ksta, Redakteur Harald Röhrig.

Nach monatelangen Arbeiten Backes in Rossel eingeweiht, Back-Kreis und Seminare für Windeck und Besucher.

In Rossel war etwas gebacken am Samstag – im wahrlichsten Sinn des Wortes. Rund 150 Schwarz- und Roggenbrote sowie Puffert und Blechkuchen aus dem renovierten Backes an der Rosseler Straße fanden reißenden Absatz.

Beim Einweihungsfest des über 100 Jahre alten Fachwerkhäuschens, das Mitglieder des Dattenfelder Bürgervereins und der Dorfgemeinschaft in monatelanger Arbeit instandgesetzt hatten, ließen sich die Teilnehmer auch durch einen kräftigen Regenschauer nicht vom Feiern abhalten.

Der neue alte Backes bildet nicht nur zusammen mit dem Fachwerkhus dahinter optisch ein schmuckes Ensemble, sondern soll künftig auch gemeinschaftlich genutzt werden, obwohl er sich auf privatem Gelände befindet.

Denn backen können soll hier jeder Windecker, der Interesse hat. Die Besitzer des Häuschens, Beate und Heinz Salz, sehen im Zusammenhang mit einer vernünftigen Nutzung des Backes keinerlei Probleme.

Allerdings lohnt sich das Anheizens des Ofens, der mit besonderem Tuffstein aus der Vulkaneifel gebaut wurde und der die Wärme sehr lange hält, nicht nur für 20 Brote. Deshalb denkt man bei der Rosseler Nachbarschaft und dem Bürgerverein Dattenfeld daran, wie dessen Vorsitzender Wilbert Trachte anregte, einen Backes-Kreis zu bilden.

Und für den Fremdenverkehr könnten Back Seminare eine Attraktion werden. Geheizt wird mit sogenanntem Schanzenholz, vorwiegend feine, dünne Holzknüppelchen.

In zahlreichen Arbeitsstunden wurden in zwei Jahren Fachwerk und Ofen, in dem noch bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges gebacken worden war, von Grund instandgesetzt. Auch der Dachstuhl mußte erneuert werden. Neben dem unermüdlichen Einsatz der fleißigen Helfer kostete die Renovierung des Backhauses aber auch noch einen ordentlichen Batzen Geld, nämlich rund 46.000 Mark.

Über 21.000 Mark steuerte das Amt für Agrarordnung bei, fast 10.000 Mark flossen aus Denkmalmitteln über die Windecker Gemeindekasse. Rund 15.000 Mark brachte der Bürgerverein Dattenfeld auf, 
für den die Backes-Renovierung zum bisher zweitgrößten Projekt nach der alten Mühle in Übersetzig wurde.

Die Bedeutung des Gemeinschaftsprojektes angemessen, kamen mit Udo Scharnhorst (SPD) und seinen Stellvertretern Jürgen Seidel (CDU) und Friedhelm Kehlenbach (SPD) gleich alle drei Windecker Bürgermeister zur Einweihung.

Das Häuschen wurde zunächst von den Vertretern der Kirchen, Vikar Michael Belinghausen und Pastor Traugott Fley eingesegnet.

Heimatforscher Emil Hundhausen trug dann Mundartverse unter dem Titel „D`r aal Backes“ vor. Für einen würdigen musikalischen Rahmen sorgten die Windecker Musikvereinigung und der MGV Wilberhofen/Rossel.

Autor: Karl Ludwig Raab

Foto: A. Krompholz

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